Nahrungsergänzungsmittel in der Schwangerschaft

Nahrungsergänzungsmittel in der Schwangerschaft sind umstritten. Welche ergänzenden Vitamine für angehende Mütter wichtig sind und auf welche man getrost verzichten kann klären wir in diesem Artikel. Hier klären wir die Frage mit aktuellen Antworten, ob Nahrungsergänzungsmittel in der Schwangerschaft Sinn machen oder dem Baby sogar schaden können. Von einigen Elementen wirst du bis jetzt noch nichts gehört haben. Daher herrscht dringender Aufklärungsbedarf. Grundsätzlich gilt, bevor du dir irgendwelche Pillen einwirfst solltest du das ganze immer erst mit einem Arzt deines Vertrauens besprechen. Dieser kann dir individuelle Lösungen zu Nahrungsergänzungsmittel bieten.

Nützliche Nahrungsergänzungsmittel in der Schwangerschaft

Jod

Empfohlen wird schwangeren Frauen die zusätzliche Einnahme von Jod. Der Verbrauch dieses Element steigt nämlich in der Schwangerschaft um ca. 20 %. Empfohlen sind hier circa 100 Mikrogramm Jod pro Tag um Missbildungen und Fehlgeburten zu verhindern.

Folsäure

Experten sind sich darüber einig, dass Folsäure in der Schwangerschaft unabdingbar ist. Fehlt das Medikament, so kann das Kind mit schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen zur Welt kommen. Meist ist Folsäure bereits ab der 3. oder 4. Woche nach der Befruchtung wichtig, wobei manche Frauen zu diesem zeitpunkt noch nicht wissen, dass sie schwanger sind. Folsäure habe für die Differenzierung der einzelnen Gewebe eine große Bedeutung, sodass es auch in der späteren Schwangerschaft noch wichtig ist. Einig ist man sich jedoch nicht, was eine Überdosis alles anrichten kann. Deswegen gilt : Nicht zu viel !


Weniger nützliche Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere

Fischöl

Es wird zwar gesagt, dass die Einnahme von Fischöl Frühgeburten und Allergien beim Baby verhindert, jedoch ist man sich über diese Studien noch nicht ganz einig. Experten empfehlen jedoch circa 2 mal die Woche ein Fischgericht zu essen, um den Bedarf zu decken. Wem Fisch aber absolut nicht schmeckt, der kann klein dosierte Fischkapseln zu sich nehmen.

Eisen

Eine Münchener Studie zeigt, dass ca. 65 % der werdenden Mütter Eisen essen. Dies sogar in hohen Dosen. Über die genau Auswirkung einer dauernden Überdosis ist bisher noch nicht viel bekannt. Besser : beim Arzt den Eisenstatus ermitteln lassen und auf den Rat des Arztes hören.

Vitamin A

Hier wird es gefährlich. Schwangere sollten keine Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, die viel Vitamin A enthalten. Wird auf Dauer zu viel eingenommen, kann es zu Fehlbildungen des Babys führen. Bei den Präparaten, die in der Apotheke erhältlich sind, werden solch gefährliche Mengen jedoch nicht erreicht.

Magnesium

Kaum einer besitzt einen tatsächlichen Magnesiummangel. Daher auch keine schwangeren Frauen. Stellt jedoch der Arzt eine Schwangerschaftsvergiftung fest, so kann diese mit Magnesium geschützt werden. Deshalb am besten immer Rücksprache mit dem Arzt halten.

Fazit

Nahrungsergänzungsmittel können in der Schwangerschaft sicherlich Sinn machen. Jedoch sollte man auf die richtigen setzen. (Wie oben aufgeführt). Falls du zusätzliche Aufklärung benötigst, bzw bevor du selbst Medikamente einnimmst frage vorher deinen Arzt. Zu viel können schädlich sein oder sogar bleibende Schäden am Kind hinterlassen. Hier solltest du 110% vorsichtig sein.